CSR und Sportmanagement

Nachhaltigkeitsmanagement 2.0

Eine Orientierung an den individuellen Stärken der Mitarbeiter sowie der Organisation als Gan­zes schafft sehr nachhaltig Erfolgs­er­leb­nisse, wenn es im Rahmen von Führung gelingt, Fehler zu akzeptieren. Orientierung an Stärken bedeutet nicht, Fehler und Schwächen zu igno­rieren, son­dern dafür zu sorgen, dass diese für die Leis­tungs­erbringung möglichst irrelevant werden. Der Beitrag zeigt, dass dies nicht vereinbar ist mit ei­ner möglichst breiten strategischen Ausrichtung von Unternehmen.

Stärkenorientierung bedeutet zwangsweise Spezialisierung. Aus einem begnadeten Linksaußen einen Innen­verteidiger zu machen, ist eben nicht sinnvoll. Management und Leadership für nachhaltigen Erfolg setzt eine Stärkenorientierung als Grundkonstante voraus. Das erfordert im beruflichen Alltag für die meisten Unter­nehmen eine nicht zu unterschätzende Neuorientierung in der gelebten Führungspraxis.

Management-Reihe Corporate Social Responsibility, R. Schmidpeter (Hrsg.); CSR und Sportmanagement, A. Hildebrandt (Hrsg.), Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2014

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